Am Vorabend des Vorabends

Die Auflagen für die angemeldeten Veranstaltungen des DGB sind erschienen: Während die angemeldete Mahnwache am ZOB hinter dem Hauptbahnhof von 12 bis 18 Uhr stattfinden kann, wurden für die geplanten Demonstrationen Auflagen erlassen von denen einige dokumentiert werden sollen:

1. Die Demostrecke verläuft auf folgenden Strassen (11.30 – 17.00 Uhr): Klagesmarkt (Auftaktkundgebung) – Otto-Brenner-Str. – Brühlstr. – Leibnizufer – Friederikenplatz – Friedrichswall – Karmarschstr. – Leinstr. – Breite Str. – Osterstr. – Friedrichswall – Trammplatz (Abschlusskundgebung)

5. „Während des Aufzuges sind parallel zum Marschweg verlaufende Straßenbahngleise freizuhalten. Müssen in der Fahrbahn liegende Straßenbahngleise während des Aufzuges auf der vorstehend angegebenen Route überquert werden, sind in der Weise vorübergehend Lücken für die Durchfahrt der Straßenbahnen zu lassen, dass die aufzugsbedingten Behinderungen einen Zeitraum von höchstens 10 Minuten nicht überschreiten.“

6. „Fahnen- und Transparentstangen müssen aus Weichholz bestehen und dürfen einen Durchmesser von 3 cm nicht überschreiten. Insbesondere wird das Mitführen von Fahnen und Transparentstangen aus Metall oder Bambus untersagt. Transparente und Schilder dürfen nicht breiter als 4 Meter sein, nicht miteinander verbunden werden und nicht in einer auf Verschleierung der Identität angelegten Weise getragen oder gehalten werden.“

Unter Material gibt es eine Karte mit der endgültigen DGB Route. Hier ist auch die erneut gekürzte Route der Nazis eingezeichnet.

Letzte Infos wird es bei der antifaschistischen Vorabenddemo geben. Neben Redebeiträgen freuen wir uns auch auf den Auftritt von Johnny Mauser (politisch motivierte Sprachgewalt aus Lüneburg)!

Wir mobilisieren am Samstag für 10.30 Uhr auf den Klagesmarkt. Nutzt den Antifa-Block als Treffpunkt

Zum anderen gibt es durch die angemeldeten Wahlkampfständer von Linken und Grünen Anlaufpunkte direkt in der Südstadt, also in der Nähe der Naziroute.

Wir rufen weiterhin dazu auf, antifaschistischen Widerstand da zu artikulieren, wo er hingehört nämlich mindestens in Sichtweite der Nazis.
Nutzt die Infonummern und den Handyticker um auf dem Laufenden zu bleiben.